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Tour zum Gardasee 9.10.-12.10.2003 Abfahrt 9.10.03 um 08.00 Uhr vom Wr. Südbahnhof nach Villach. Keine besonderen Vorkommnisse, außer, daß es am Semmering schneite. Da es durchwegs regnete, malten wir uns schon eine eher feuchte Reise aus.
Doch es kam ganz anders! In Villach angekommen, lachte die Sonne vom Himmel und so konnten wir die "Winterausrüstung" ablegen und die Strecke nach Italien bei sehr warmen Temperaturen in Angriff nehmen. Wir fuhren durchs Kanaltal - etwas langsamer, da sehr viele Baustellen waren - dann weiter Richtung Udine. In St.Daniele machten wir Pause und genossen den vorzüglichen luftgetrockneten Schinken.
Weiter gings nach Noale, wo wir uns in einem schon bekannten Hotel einquartierten. Dann speisten wir die ausgesprochen guten Pizzas in allen Variationen. Nach einigen Bieren gings ins Bett.
Danach fuhren wir in die Berge in Richtung Gardasee ( "Sieben Gemeinden"). Traumhafter Belag, wenig bis kein Verkehr, so konnten wir mal wieder Richtung am Kabel ziehen. Monsterherby ging natürlich der Sprit aus und so mußten wir 5 km weiter bei einer kleinen Tankstelle Benzin besorgen. Dabei hatte Julius einen Geistesblitz (O-Ton Julius: " Das war jetzt, wie wenn ein Sonnenstrahl in eine dunkle Schlucht eindringt !") bei der Montage des Spritkanisters. Nach diesem kleinen Zwischenfall gings weiter Richtung Rovereto.
Am Gardasee in Torbole fassten wir ein Super-Hotel mit eigenem Motorradabstellplatz (ist seit der letzten Tour in Frankreich extrem wichtig) aus, wo wir abends mitten im Geschehen waren.
Am
nächsten Tag machten wir eine Tour rund um den See und besichtigten Limone,
Desenzano und Sirmione.
Wir machten noch einen Abstecher in die Berge östlich vom See und hatten einen Traumausblick.
Am Abend feierten wir wieder - Julius und Herbert zogen sich relativ früh zurück - doch Reini und ich tanzten noch in einer Bar bis 02.30 Uhr. Dabei konsumierten wir einiges Alkoholisches und waren am nächsten Tag doch einigermaßen erledigt. Doch es nützte alles nicht ! Wir mußten leider wieder Richtung Heimat. Die Reise Richtung Innsbruck war sehr abwechslungsreich ( wir machten einen kleineren Umweg ). In Innsbruck konnten wir gleich am Bahnhof unsere Motorräder einchecken ( richtiges timing ist alles ! ) und so endete eine der schönsten Touren wieder in Wien am Westbahnhof. Die tiefen Temperaturen in Wien packten wir allerdings nicht gleich !
Fazit: Traumwetter (nicht zu kalt und nicht zu heiß), Traumstraßen, kein Unfall, keine Panne, kein Diebstahl - was will man mehr ?
©2003 Falcofredl
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