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Fahrt nach Italien (Toscana
und World
mit dabei:
Danach gings recht flott nach Süden über die alte Brennerbundesstraße. Nach Matrei, dann über den Jaufenpaß-alles im "Knockin´on heavens door"-Modus.
Anschließend fuhren wir in Richtung Gardasee - traumhafte Kurvenstraßen- wo wir am späten Nachmittag eintrafen.
Am nächsten Tag gings zuerst entlang vom Gardasse in Richtung
Mantova, wo wir zwecks schnelleren Weiterkommens die Autostrada nach
Modena nahmen.
Nach dem GP waren wir alle ziemlich geschlaucht - eh kloar, hineinfressen und TV schaun macht müde - und so wurden wir erst auf dem Weg in die Toscana wieder munter. Die Kurven waren echt geil und wir kamen abends in irgendeinem kleinen Dorf an, wo wir uns in dem einzigen Hotel einquartierten. Die Besitzer dieses Jahrhundert-Juwels waren so alt, daß unser Oldie Hansl wie ein Neugeborener wirkte. Überhaupt trafen wir beim Spaziergang nur Menschen zwischen 70 und Verwesung und so mußten wir nach einem vorzüglichen Abendessen in der Hotel-Bar einige Drinks nehmen (Bedienung: das Teenie-Girl der Stadt, Alter ca. 50). Am nächsten Tag stachen wir nach dem Frühstück - noch nicht munter - sofort wieder in die Kurvenlandschaft hinein. Es ist schon ein etwas eigenartiges Gefühl wenn man am Bock sitzt, der von einer Kurve in die andere fällt und der Körper noch nicht richtig will !
Dann passierte folgendes: wir verpassten den richtigen Weg und fuhren prompt in die Stadt Florenz. Was das heißt, muß ich wohl näher nicht erklären. Totales Verkehrschaos - wie immer in italienischen Großstädten - und zwischendurch Rollerfahrer, die wie irr durch die Stadt fuhren (rote Ampeln werden großzügig ignoriert). Außerdem war es mittlerweile doch schon ziemlich heiß und so schwitzten wir. Konzentration war angesagt, nur keinen Fehler machen, denn sonst wirst du durch einhundert Autos in den Asphalt hineingearbeitet. Irgendwie kamen wir aus dieser Hölle wieder auf die Autobahn
und fuhren um Florenz herum. Nach dieser Episode fuhren wir wieder ins Kurvenland in Richtung Misano/Adriatico. Wir kamen gegen Abend in "unserem" Hotel (war uns schon von einer Reise bekannt) an. Dort parkten wir unsere Motorräder am Vorplatz mit Fliesenboden und tranken einige Biere!
Am Abend trafen dann noch Karl mit Sandra ein, die mich telefonisch auf meinem kurz vorher zusammengebauten Handy erreichten. Am nächsten Tag gings dann zur World Ducati Week (kurz WDW). Vorerst hieß es wie immer : bitte warten! Die Italiener sind bis dato nicht Imstande eine reibungslose Anmeldung und Kartenverkauf zu organisieren. American Way of Life und italienischer Lebensstil passen halt nicht zusammen !
Nach einigen Stunden und mittlerweile auch höheren Temperaturen sehnten wir uns nach unseren Pool am Dach des Hotels und so legten wir eine Pause ein.
Gegen Abend fuhren wir wieder zum Gelände der WDW, wo Karl und Sandra auf uns gewartet hatten.
Anschließend wurde gefeiert und die wirklich gute Band auf der Bühne, sorgte für eine ausgelassene Stimmung!
Zum Abschluß des Tages waren wir noch bei "Steiner" essen, wo uns wieder extrem gute italienische Spezialitäten serviert wurde.
Am nächsten Tag war ein Ausflug durch die Kurvenlandschaft der Toscana geplant. Mit dabei waren Hansl, da Bua, Karl und Sandra. Julius und Herbert zogen es vor noch einen Tag die WDW zu besuchen, wobei Herbert sich an seiner Monster einen neuen Auspuff (Termignoni - offen) montieren lassen wollte. So fuhren wir in die Berge und fuhren insgesamt 350 km nur Kurven. Das Wetter war sehr günstig - nicht zu heiß- und der Asphalt war wie immer griffig.
Am späten Nachmittag kehrten wir noch in einer kleinen Kneipe ein, wo sich ein etwas seltsamer Hund für Karls Maschine begeisterte - mit einer Yamaha kann mans ja machen !!!!!.
Leider hatte der Tag kein gutes Ende, denn wie wir
bereits in unserer Hotel-Bar saßen und genüsslich die Biere
zwitscherten wurden wir von Julius telefonisch verständigt, daß
Herbert einen Unfall gehabt hatte und er jetzt zur Durchuntersuchung
im Spital in Pesaro war. Gottseidank hatte er keine gröberen
Verletzungen. Am nächsten Tag stellten wir die Monster soweit
wieder her, daß Herbert mit Julius über die Autobahn in
Richtung Villach fahren konnte, wo sie dann den Autoreisezug nach
Wien nahmen. Der Rest der Gruppe fuhr in Richtung Crespano di Grappa,
wo wir wieder einmal bei Maurizio - Club Pompone - vorbeischauen wollten.
Anschließend wurde Maurizio besucht, wo uns wieder herrliche Gerichte vorgesetzt wurden. Maurizio persönlich servierte und er lud uns zu seiner 20-Jahre Club Pompone Feier im nächsten Jahr ein. Das Fest, so versicherte er, wird ein Ereignis der besonderen Art und so versprachen wir im Mai 2005 zu kommen.
Am letzten Tag fuhren wir insgesamt 750 km nach Wien,
wobei wir erst um 10.30 Uhr wegkamen. So gaben wir uns zuerst den
Mauren-Paß, danach Kanal-Tal bis Thörl Maglan. Dort fuhren
wir auf die Autobahn auf und preßten von dort nach Wien. Ich
erreichte um 20.00 Uhr Wien, wo ich noch ein ganz besonderes Erlebnis
hatte
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©2004 Millefredl |
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