Moto Festa Italia - Das Fest der italienischen Motorräder
in Pedavena/Italien - September 2005

mit dabei: Julius mit 996, Hannes da "Bua" mit 851er, Reini mit Monster S4R und ich mit Mille.

Wir fuhren mit zwei "Wageln" plus Anhänger bis nach Feltre, wo ich schon ein schönes Hotel via Internet reserviert hatte. Von dort war es nicht weit bis nach Pedavena - ca. 5 km - wo das Fest in einer Brauerei stattfand. Da wir schon zwei Tage vor Beginn des Festes ankamen, konnten wir auch schöne Touren durch die traumhafte Gegend machen und ordentlich,wie in Italien ja üblich, Gas geben.

 

Dann ging das Fest über die Bühne, welches sehr gut organisiert war ( ist nicht immer so in Italien). Die Veranstaltung begann um 10.00 Uhr vormittags, wo wir (Reini, Hannes und ich) das erste Bier zu uns nahmen. Julius hatte sich für diesen Tag mit folgenden Worten als Fahrer eingeteilt: "Da i jo net so auf´n Alkohol reflektier, werd i, wonns euch recht is, den Wogn lenken!". Diese Bemerkung irritierte Reini sichtlich, der dann immer wieder diesbezügliche Anspielungen von sich gab. So konnten wir relativ enthemmt das herrliche faßfrische Bier genießen, was natürlich zur Folge hatte, daß wir schon am Nachmittag ziemlich "angesoffen" waren. Nichtsdestotrotz sahen wir dennoch die vielen wunderschönen italienischen Divas (Bikes).

So hatten wir einen wunderschönen Tag, lernten super Typen kennen und amüsierten uns. Bei der Feier im Festzelt waren auch einige bekannte Rennfahrer aus der Vergangenheit und Gegenwart.

Als am Nachmittag kein Bier mehr ausgeschenkt wurde und die Feier in Pedavena zu Ende ging, bereiteten wir uns schon auf den Abend vor, wo es bei Maurizio (Organisator und Präsident des Motorradclubs Pompone) weiter ging. Wir fuhren also zum Moto-Club Pompone, wo es dann richtig zur Sache ging. Das Rauchverbot im Lokal wurde durch mich kurzerhand aufgehoben und dann spielte eine Band auf.

Wir tanzten und amüsierten uns mit den "Desmo Donnas" (kurz: Ducati-Weiba) bis zum bitteren Ende. Zu vorgerückter Stunde wurden wir ständig von Italienern zu Grappa eingeladen. Zeitweise wußte ich nicht, welchen Branntwein ich zuerst trinken sollte. So waren wir um 02.00 Uhr schon sehr zerstört. Die Nachwirkungen merkten wir natürlich am nächsten Tag.

Alles in allem waren die Tage wirklich wunderschön und sehr entspannend. Wir fuhren auch baden an einen sehr schön gelegenen See, den
wir fast zufällig entdeckten.
Dann mußten wir uns auf die Heimfahrt vorbereiten. Reini und Hannes fuhren einen Tag vor uns ab. Als wir uns entschlossen hatten, am nächsten Tag abzufahren, stellte ich fest, daß ich meinen Zündschlüssel für das Bike offensichtlich verloren hatte. Na super! Wie bekamen wir eine abgesperrte Mille in den Anhänger? Doch dank zweier sehr freundlicher Italiener, die ordentlich zupackten, war es uns dann doch möglich,die Mille in den Anhänger hineinzuheben. Merke: immer einen Zweitschlüssel mitnehmen !!!

 


   
Vis a vis hatten wir gleich eine kleine Tankstelle mit einer Bar, von Julius kurz "Bar Old Shatterhand" genannt. Nach jeder Ausfahrt saßen wir dann dort in der Sonne und genossen das italienische Flair bei einigen Bieren.
   

 

Der Parkplatz war von Motorrädern nur so übersät. Es parkten viele italienische Raritäten.

 
   

 

In einem wunderschön angelegten Park waren die Ausstellungsstücke aufgestellt worden.

Links: eine MotoGuzzi MG01

Rechts: Ducati 999 Superbike.

 
   

 

Links: Eine Originale
Ducati Mike Hailwood

Rechts: die neue Moto Morini 1200-Zweizylinder

 

 
   

 

Links: Aprilia Mille Factory als Langstreckengerät

Rechts: Ducati MotoGP Maschine

 
 

 

Links: Hannes mit dem MotoGP Fahrer Carlos Checa.

Rechts: Reini und neben ihm sein Bruder, der Gallier Obelix

 

 

Links: die Bierkrüge wurden immer wieder angefüllt.

 

Rechts: der Rennfahrer Marco Luccinelli

 
   

 

Links: Das Restaurant und Clublokal von Maurizio

 

Rechts: zum Abschluß das unvermeidliche Burn-Out im Lokal. Hier mit einer Aprilia-Falco.

 

©2005 Millefredl