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mit dabei: Julius mit 996, Reini mit Monster S4R und ich mit Mille. Es wurde eine wunderschöne Tour durchs Burgenland, weiter bis in die Südsteiermark bis wir in Lebring bei Aurelia und Peter ankamen. Unsere steirischen Freunde verwöhnten uns mit Bier und führten uns schließlich in das Schloss von Gertrude, welches nur einige Kilometer weiter weg, lag.
Dort residierten wir dann und wurden von unserer Gastgeberin Gertrude sehr verwöhnt. Bei der Ankunft fragte Julius die bedeutungsvollen Worte: "Wie darf ich Sie anprechen? Schlossherrin, oder nur Herrin?" Am nächsten Tag unternahmen wir folgende Tour: Route 69 - Eibiswald - Soboth (Pflichtprogramm für alle Biker: Muß man mindestens einmal pro Jahr fahren) - Lavamünd - über die Grenze nach Slowenien - Radlpass - Lebring. Das Wetter war herrlich -leicht bewölkt, nicht zu heiß- sodaß man mit dem Leder fahren konnte. Zu meiner Verblüffung war kaum Verkehr und auch die Gendarmerie ließ sich nicht blicken. So konnten wir über die Soboth so richtig anrauchen. Julius teilte uns danach mit, daß sowohl Reini als auch ich mit unseren Geräten beim Rausbeschleunigen aus den Kurven, mit unseren Reifen schwarze Striche auf den Asphalt brannten. Wahnsinn! Wo geht das sonst noch auf öffentlichen Straßen? Nach dem Spaß fuhren wir über die Grenze nach Slowenien, wo wir in einem Gasthaus ein herrliches Mittagsmenü zu uns nahmen. Anschließend gings weiter über den Radlpass, wo wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt erreichten. Alles in allem war es ein Traumtag mit unendlich vielen Kurven!
Am Abend waren wir bei Aurelia und Peter zu Gast, wo wir ordentlich einwarfen und auch einige Biere tranken. Wir hatten Spaß und lachten auch viel ! Der nächste Tag wurde dem MotoGP in LeMans gewidmet, wir sahen den GP im Schloss von Gertrude. Gleichzeitig kochte die Schlossherrin für uns auf und es war so gut, daß wir eindeutig zu viel aßen. So mußten wir uns nach dem Essen zurückziehen und machten ein Schläfchen.
Am nächsten Tag machten wir uns auf den Heimweg, wobei wir natürlich die Hauptstrecken meideten und über kleinere Landstraßen wieder durchs Burgenland fuhren. Wir nahmen den "Gschriebenstein" gleich mit und kamen gegen Abend dann in Wien an. Bemerken möchte ich noch, daß die Antriebssätze von Julius und mir, nach dieser Tour, hinüber waren. Reinis Hinterreifen hatte kein Profil mehr! |
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©2005 Millefredl |
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