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29.8. - 06.09.2008

Ossiacher See - Italien - Slowenien


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      Insgesamt gefahrene Kilometer: ca. 1800  


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mit dabei:
Roman (da Mönch), Hannes (da Bua), Averell (Deschky), Julius, Reini, Andi (Falcoandi), Fredl.

Motorräder (Reihenfolge wie oben):
Suzuki Bandit, Ducati Monster, Honda VTR, Ducati 900 SS, Ducati Monster S4R, Aprilia Falco, Aprilia Mille R.

...und es ist wieder alles o.K. Im Gegensatz zu vorigem Jahr waren wieder eindeutig mehr italienische Primadonnen dabei- alles wird gut !

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Da wir als zwei Gruppen starteten (Julius, Reini und ich: Abfahrt um 14.00 Uhr und Deschky, Mönch und Hannes: Abfahrt 16.00 Uhr), machten wir uns den Treffpunkt vorher aus. Das gemeinsame Ziel war Steindorf am Ossiacher See beim Ducati-Treffen.

Dies funktionierte auch wunderbar und so konnten wir alle am Abend einige Biere konsumieren und durch das Gelände des Duc-Treffens streifen. Am nächsten Tag liehen wir uns Ducatis aus und testeten diese (Ducati 1098, Ducati Hypermotard, Ducati Sport 1000 Classic und zwei Ducati Monster).
Aus meiner Sicht ist die interessanteste Neuheit
die 1098er. Reißt mörderisch an und bremst ebenso. Beim Ausdrehen des dritten Ganges stieg mir der Bock nach dem Schalten in die Höhe. Echt arg ! Die Sitzposition ist für meine Begriffe echt bequem, nicht mehr mit der alten 916er vergleichbar.

Nach diesen zwei Tagen fuhren wir am Sonntag weiter in Richtung Italien. Wir kamen am Abend in Cividale an und konnten auch gleich Zimmer in dem schon bekannten Hotel Pomodoro belegen. Am nächsten Tag drehten wir eine Runde durch Slowenien und besichtigten die interessante Stadt Palmanova.
Abends kam dann auch Andi W. (Falcoandi) in Cividale an.

Da das Wetter sehr schön und warm war, planten wir für Dienstag einen Badetag in Grado ein. Vorher verließ uns Julius, der sich auf den Heimweg machte.
Nach diesem erholsamen Tag am Strand planten wir für den nächsten Tag eine größere Tour (Tolmezzo-Paso de Mauria-Longarone Tal - San Daniele).
Diese Tour war wirklich ein Traum und alle waren von den Kurvenkombinationen sowie dem griffigen Asphalt begeistert.

So ließen wir unsere Eisen durch die Landschaft fliegen und genossen es sichtlich.

Am nächsten Tag verließ uns Reini und so waren wir nur mehr zu fünft. So lenkten wir unsere Bikes wieder in Richtung Slowenien. Diesmal fuhren wir ins Landesinnere, dabei hatten wir eine Sonderprüfung auf Schotter zu bestehen. Eine RSV-Mille als Cross-Eisen - auch net schlecht ! Dank ÖHLINS alles kein Problem. Alle blieben im Sattel und die Bikes blieben intakt.

Am Abend besuchten wir nochmals unser Fisch-Lokal, wo es nach dem Essen arg zu Schütten begann. Ich hatte schon Angst, dass dieses Wetter auch am nächsten Tag für eine feuchte Heimreise sorgen würde.
Die Angst war völlig unbegründet und so verließen wir Cividale am Freitag vormittag vollkommen trocken. Die Reise führte durch Slowenien nach Kranj und danach über den Seebergsattel nach Österreich, wo wir in Lavamünd Zwischenstation nahmen.
Der letzte Tag führte uns über die Soboth (hier wurden wir von einem motorisierten Polizeibeamten auf einer Bayrischen aufmerksam gemacht, dass die letzte langgezogene Rechtskurve auch mit 170 km/h geht) nach Gleisdorf - Weiz und Alpl auf die Semmeringschnellstrasse, von wo es dann über die Süd nach Hause ging.

 

Alles in allem ein Super-Bike-Urlaub, wo alles wirklich passte. Wetter, Asphalt, Kurven, Essen und auch der Spass.

Ich glaube wirklich, dass wir dieses Ziel wieder ansteuern werden. Bis bald Cividale !

 

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©2008 Millefredl